EDELSTEIN ...

Die Farbe des Larimar variiert zwischen blauen, hellblauen, türkisblauen, grünlichen bis seidenweißen Tönen. Die Larimarqualität wird an der Intensität des Blautons gemessen, d.h. je intensiver das Blau auftaucht, desto höher die Qualitäteinstufung. Häufig sind auch weiße Adern sichtbar, die den Larimar durchwandern. Der dunklere Blauton ist eine absolute Rarität. Optisch ist der Larimar bei nicht zu dicken Steinen oder Scheiben durchscheinend mit einem außergewöhnlichen Erscheinungsbild, welches je nach Seite sich völlig anders darstellen kann.

Als optische Rarität stellen sich Hämatiteinschlüsse durch eine rote Ausbildung dar, die oftmals einen sehr schönen organisch pflanzlichen Eindruck geben. Selten bilden sich kleine quadratische oder rechteckige transparente Prismen aus Natrolith, die einem manchmal wie ein Fenster erscheinen, durch das man in den Larimar hinein schauen kann. Ebenfalls sehr selten taucht Chalkosin (Kupferglanz) auf, das sich durch eher kleine schwarze Flocken darstellt. Besonders schön kommt es vor, wenn sich Tausende millimeterkleiner, schwarzer Punkte milchstraßenähnlich durch den Larimar ziehen.
Aufgrund seiner faserigen Aggregate ist der Stein nur unter großen Verlusten zu bearbeiten. Häufig bleiben nur 10% des Rohmaterials übrig, sei es im verarbeiteten Schmuckstück oder als handpolierter Larimar. Wegen des großen Aufwandes und der geringen Fundmenge guter Qualität kann der Larimar nur im oberen Preisniveau angeboten werden.
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